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Der Trailer

Frieda Stahnke ist frustriert, denn sie wurde gerade suspendiert. Sie ist Hauptkommissarin in Hamburg, siebenunddreißig Jahre alt und hat eine beeindruckende Aufklärungsquote vorzuweisen.
In ihrem Kollegenkreis gilt sie als kühl und distanziert, jedoch sehen sie in ihr alle die zukünftige Leiterin der Hamburger Mordkommission. Als Hamburgs führender Immobilienmogul bei ihren Ermittlungen in ihr Leben tritt, ändert sich alles, denn er ist ein skrupelloser Mann, der bei der Durchsetzung seiner Ziele bereits auch über Leichen ging. Ebenso hat er gute Freunde in Hamburgs Politik und Wirtschaft. Frieda wurde vorgeworfen, dass sie ihm belastende Beweise untergeschoben haben soll.
Um die Suspendierung einigermaßen verkraften zu können, will sie zu ihrer Mutter in die Südheide fahren und vorher noch zur Aufzeichnung eines Podcasts nach Braunschweig. In dem Podcast geht es um Lisa Martin, die aus dem gleichen Ort stammte, wo Friedas Mutter noch lebt und Frieda aufgewachsen ist. Frieda hat Lisa vom Sehen her gekannt, wie man sich halt so im gleichen Alter kennt. Lisa ist 2011 spurlos verschwunden, als sie gerade nach der Trennung von ihrem Freund in den Ardennen in Belgien für einige Zeit zum Wandern unterwegs war. Sie wurde sogar im Fernsehen per Aktenzeichen XY gesucht, aber Lisa war seitdem spurlos verschwunden.
Tobias Vogel, der durch den Podcast führt, ist nach zwei Stunden zufrieden, wie alles verlaufen ist. Er erhofft sich dabei, dass der Fall durch den Podcast wieder Aufmerksamkeit unter der Bevölkerung findet und sich vielleicht Hinweise auftun, die bisher verborgen geblieben sind.
Währenddessen hört sich in Köln Wout gerade den Podcast über Lisa an. Wout stellt sein Bier auf die Seite, denn es kommen in ihm unangenehme Bilder hoch. Er kannte Lisa und er weiß, er war damals noch ein ganz anderer Mensch, der Dinge getan hat, die er heute nicht mehr tun würde. Er hört sich den Podcast noch einmal an und fühlt sich zurückversetzt in die Zeit in Belgien zu dem Camp Donkerbloem.
Frieda geht das Verschwinden von Lisa nicht mehr aus dem Kopf, und da sie jetzt eh Zeit hat und sich bei ihrer Mutter aufhält, will sie Lisas Mutter sprechen. Vielleicht kann sie ihr etwas sagen, was bis jetzt keiner beachtet oder gefragt hat. Die Mutter geht ganz sachlich mit dem Verschwinden ihrer Tochter um, obwohl sie immer zwischen Hoffen und Bangen schwebt. Damals wurde sie nicht ernst genommen und es wurde immer behauptet, dass Lisa freiwillig gegangen sei. Ihre Mutter ist enttäuscht darüber, dass damals nicht genauer ermittelt wurde.
Wout führt die Bar "Golden Diamond" in Köln und wird dabei von seinem Freund und Türsteher Tayfun unterstützt. Tayfun konnte aus Wout etwas erfahren, was damals geschah und hat ihn angespornt, doch seine Erinnerungen und Erfahrungen der Kommissarin mitzuteilen. Er soll es anonym machen, dann kann ihm nichts passieren.
Als Frieda wieder aus der Südheide zurück kommt, kontaktiert sie sofort die damals zuständige Kollegin, ob sie ihr vielleicht ein paar Unterlagen oder Aussagen der damaligen Zeugen liefern könnte.Diese ist zwar nicht begeistert, aber Frieda lässt dieser Fall nicht mehr los und sie will dem Verschwinden von Lisa endgültig auf den Grund gehen. Sie möchte Lisas Mutter sagen können, ob Lisa noch lebt oder ob man ihre Leiche im Wald vergraben hat. Frieda stösst dabei auf einige Widrigkeiten, vor allem laufen auch die Ermittlungen noch gegen sie. Doch mit Hilfe von Wout, den sie durch den anonymen Anruf ausfindig machen kann, scheinen die Ermittlungen in die richtige Richtung zu gehen, trotz Einsatz und Gefährdung des Lebens aller Beteiligten.

Linus Geschke wurde 1970 geboren und arbeitet als freier Journalist für diverse deutsche Magazine und Tageszeitungen, wie Spiegel Online und die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Für seine Reisereportagen hat er bereits mehrere Preise gewonnen. 2014 veröffentlichte der Schriftsteller seinen ersten Roman. Zwischenzeitlich hat er mehrere Romane für verschiede Krimireihen veröffentlicht, darunter auch einen Thriller über einen Serienmörder. Der Schriftsteller lebt und arbeitet in Köln.

Das erste Buch der Donkerbloem-Trilogie ist absolut der Inbegriff eines spannenden, nervenzerrenden und atemberaubenden Thrillers, der mich sofort in seinen Bann gezogen hat. Ich war bereits bei den ersten Seiten so in "Der Trailer" vertieft, dass ich alles rundherum vergessen habe und das Buch nicht mehr weglegen konnte. Das Buch aus der Hand zu legen, ist einfach nicht möglich, so spannend ist es geschrieben, und da sind einige späte Nächte dabei herausgekommen. Jede Wendung und Weiterentwicklung in der Geschichte hat mich nur tiefer in die Story hineingezogen!
Ich bin vom Autor und seinem spannungsgeladenen Buch sehr begeistert und kann diesen Auftakt der Donkerbloem-Trilogie nur jedem Thriller-Fan empfehlen!
Auch freuen ich mich schon auf Band 2 dieser Trilogie, welcher im Februar 2026 im Handel sein wird, und kann es kaum bis dahin erwarten!

Gudrun Loher