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Die Tiefe - Verloren

Kriminalhauptkommissar Tom Engelhardt und sein Team am Darß und in Anklam arbeiten mit Hochtouren daran, endlich den Serienmörder zu finden, den sie schon so lange jagen. Auf sein Konto gehen sieben Morde, da sind sich Tom und alle anderen einig. Sie haben jedoch noch keine heiße Spur, die sie verfolgen können, aber der Druck von allen Seiten, der Bevölkerung und den Medien, steigt. Sie haben jedoch im Mordfall des Obdachlosen Hagen Oltmann einen Verdächtigen im Visier, den sie dazu noch befragen müssen. Kai Heller hat bezüglich des Mordes an Oltmann versucht, Tom zu erpressen, damit der seinen Sohn Kevin nicht mehr ins Visier nimmt. Kevin Heller soll mit Freunden Hagen Oltmann zu Tode erschreckt und verprügelt haben, aber den Mord an Oltmann kann man Kevin nicht nachweisen. Jedoch hat Kai auch eine Journalistin bedrängt, denn er wurde auf ihrem Grundstück gesehen. Es spricht also alles für Kai Heller.
Mascha Krieger, die nun mit Tom Engelhardt offiziell liiert ist, ist froh, dass nun endlich alle Kollegen Bescheid wissen, und sie um ihre Beziehung kein Geheimnis mehr machen müssen. Mascha plagt jedoch noch immer, dass sie adoptiert wurde, und sie von ihren Adoptiveltern und auch von ihrem Bruder Holger keine klare Antwort bekommt, wer ihre wahren Eltern sind. Sie ist daher immer noch auf der Suche und glaubt, dass die Adoption damals in der DDR nicht mit rechten Dingen zugegangen ist. Mascha hat sich daher an Ludwig Wessel, er war der Vorgesetzte ihres Adoptivvater, der selbst Polizist war, gewandt. Sie hat vor kurzem mit ihm Kontakt aufgenommen, aber kurz danach stürzte er schwer und ist ins Koma gefallen. Sie kommt daher wieder nicht weiter auf ihrer Suche. Aber ein kleiner Lichtblick folgt, denn Anita Kowalczyk, der Mascha vor vielen Jahren einmal begegnet war, soll Tom die Nachricht überbringen, dass ihre Tochter aus der Havel geboren wurde. Ludwig hat ihr jedoch eine andere Geschichte über Anita erzählt. Vielleicht kann sie auch Mascha helfen.
Es ist jetzt zwei Wochen her, dass Marc und Caroline Dirksen und ihre zwei Kinder auf ihrer Segelyacht erschossen aufgefunden wurden. Damian war ein Kollege, der als Fallanalytiker im LKA Schwerin arbeitete und daraufhin suspendiert wurde, weil er die Ermittlungen behindert und eine Kollegin angegriffen hat. Er war es jedoch immer, der eine abstruse Serienmörder-Theorie präsentierte. Der Mord damals auf einem Motorboot wurde als die Tat eines Trittbrettfahrers entpuppt, aber Damian glaubte immer noch an einen Serienmord.
Holger, der auch in der Soko von Tom dabei ist, obwohl es ihm gar nicht passt, befragt gerade Passanten vor Nora Kuhlmanns Praxis. Frau Kohlmann war eines der sieben Mordopfer. Die beiden Zeugen sind sich zwar nicht sehr einig, was sie gesehen haben, aber irgendwie läuft es immer darauf hinaus, dass es doch eine Frau gewesen sein könnte.
Tom Engelhardt steht unter einem enormen Druck wegen der Aufklärung der sieben Morde, denn irgendwie haben sie noch nicht den Durchbruch erreicht. Aber als sie bei Mascha Kameras in ihrer Wohnung finden und dann noch im Klassenzimmer von Toms Tochter Romy ein Anschlag passiert, setzen alle ihr Wissen und Können ein, um endlich dem Mörder auf die Schliche zu kommen.

Der letzte Teil um die Trilogie „Die Tiefe“ war wieder so aufregend, spannend und herzzerreißend, wie ich es in den letzten Büchern von Karen Sander, dem leuchtenden Stern am Thriller-Himmel, gewohnt war. Ich war beim Lesen so angespannt und konnte es nicht mehr erwarten, wer jetzt der Serienmörder ist, und ob es wirklich ein Serienmörder sein würde. Ich habe diesen Abschluss der dreiteiligen Serie um „Die Tiefe“ verschlungen und war dann überrascht, aber auch entsetzt, über den Schluss und deren Aufklärung.

Aber ich konnte am Ende lesen, dass die Geschichten um Tom und Mascha weitergehen und sie gemeinsam einen Mord aufklären werden, aber dass auch die Geschichten um das Privatleben der beiden nicht langweilig werden würde. Ich freue mich daher auf weitere Bücher und Kriminalgeschichten um Tom und Mascha, egal, ob in Trilogien oder einzelnen Büchern.

Gudrun Loher